Gebietsentwicklungsplan,
Flächennutzungsplan,
Bebauungspläne


Die räumliche Planung ist ein mehrstufiges System und spiegelt den Verwaltungsaufbau der Bundesrepublik Deutschland wider. Sie gibt in unterschiedlicher Aussageschärfe vor, welche Leitbilder und Ziele bei der Inanspruchnahme des Raumes verfolgt werden. Bei der Erarbeitung von Planungsvorgaben gilt das sogenannte Gegenstromprinzip. Das heißt, die Betroffenen der nachfolgenden Ebene werden am Planverfahren beteiligt und können somit ihre Belange einbringen.

So gibt das Land Nordrhein-Westfalen im Landesentwicklungsplan (LEP NRW) die Ziele für die räumliche Entwicklung vor. Die Ziele des LEP wiederum werden auf der nachfolgenden Ebene der Regierungsbezirke regionsbezogen in den Gebietsentwicklungsplänen (GEP) ausformuliert. Für den Regierungsbezirk Düsseldorf trat der derzeit geltenden Gebietsentwicklungsplan 1999 in Kraft (GEP '99). Auf der kommunalen Ebene haben die Städte und Gemeinden ihre räumliche Zielplanung (Flächennutzungsplan, FNP) den Zielen der Raumordnung und der Landesplanung anzupassen. Während der Flächennutzungsplan lediglich aussagt, in welchen Bereichen des Gemeindegebietes welche Flächennutzung (z.B. Wohnen, Gewerbe, Landwirtschaft) stattfinden soll, setzen die Bebauungspläne (BP) konkret für einzelne Baugebiete fest, welche Nutzungsarten (z.B. Wohnen) zulässig sind und wie gebaut werden darf (z.B. Firsthöhe, überbaubare Fläche des Flurstückes). Bei den Bebauungsplänen wird unterschieden, ob er von der Gemeinde aufgestellt und somit Bebauungs- und Nutzungsmöglichkeiten anbietet (Angebotsplanung) oder ob ein Investor mit Hilfe eines vorhabenbezogenen Bebauungsplanes ein konkretes Projekt verwirklichen will (Vorhabenplanung).

Es besteht die Möglichkeit, Bebauungspläne der Stadt Neukirchen-Vluyn auf der Internetseite www.geoportal-niederrhein.de einzusehen.
Einen Leitfaden zur Nutzung finden Sie im Downloadbereich.

Weitere planungsrechtliche Instrumente sind städtebauliche Satzungen (z.B. Innenbereichssatzung).

Die wesentlichen Rechtsgrundlagen für die kommunale Bauleitplanung sind das Baugesetzbuch (BauGB) und die Baunutzungsverordnung (BauNVO). Im BauGB ist u.a. das Bauleitplanverfahren geregelt.

Externe Ansprechpartner:
www.nrw.de

www.brd.nrw.de

www.bmvbs.de

 

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