Verlängerung der B528: Stand der Planungen

13.08.2020

 

Gewundene Straße

Wie wirkt sich die Ortsumgehung Kamp-Lintfort auf den Neukirchen-Vluyner Ortsteil Rayen aus? Diese Frage steht seit Längerem im Raum. Die Stadt Neukirchen-Vluyn steht dazu in regelmäßigem Austausch mit dem Landesbetrieb Straßen.NRW, der für die Umsetzung verantwortlich zeichnet. Nachdem das Teilstück 1 der Bundesstraße bis zur L476 gebaut wurde, steht nun noch das 4,4 Kilometer lange Teilstück bis zur B510 an. Aktuell wurde der Auftrag zur Planung der Verkehrsanlagen inklusive Lärm- und Schadstoffgutachten sowie Landespflege EU-weit ausgeschrieben.

„Die Ortsumgehung wird dringend benötigt, das ist unstrittig“, stellt Neukirchen-Vluyns Bürgermeister Harald Lenßen fest. „Gleichzeitig ist es für die Menschen in Rayen wichtig zu wissen, wo die Bundesstraße langführen soll. Ich freue mich, dass die Planungen voranschreiten und konkreter werden – das gibt auch für die Anwohnerinnen und Anwohner Sicherheit und wird zur lange ersehnten Reduzierung der Verkehrsbelastung führen. Die Intervention des damaligen Bundesverkehrsministers Dobrindt auf mein Betreiben hin hat die Umsetzung in der Prioritätenliste ein gutes Stück nach vorne gebracht!“

Aufgrund neuer Regelungen und Richtlinien musste der seinerzeit erstellte Vorentwurf zur Planung der Erweiterung der Bundesstraße angepasst werden, außerdem standen Untersuchungen zu im Planungsgebiet vorkommenden Tiergruppen an. Parallel wurde die weitergehende Bearbeitung des Vorentwurfes EU-weit ausgeschrieben. Ende des Jahres soll hier ein Vertrag geschlossen werden, dann beginnt die 18-monatige Planungsphase des Baus bis Ende 2022. Es folgt das Planfeststellungsverfahren, bevor der eigentliche Bau begonnen werden kann.