Wie soll Neukirchen-Vluyn im Jahr 2040 aussehen?

30.06.2021

 

Bild von Startfolie SEK

2019 hat die Stadt Neukirchen-Vluyn ein Konzept in Auftrag gegeben, das die Stadtentwicklung der nächsten 20 Jahre umreißen soll. Wo kann gebaut werden, wo sollen Grünflächen entstehen, was sind Schwerpunkte in Freizeit, Sport, im sozialen Bereich, wie begegnen wir dem Klimawandel - kurz: Was macht Neukirchen-Vluyn aus und was soll die Stadt künftig ausmachen?

„Zentral für eine solche Entwicklung ist die Bürgerbeteiligung", wirbt Bürgermeister Ralf Köpke für die sogenannte Dialogphase. „Wir starten bereits in der kommenden Woche mit der Vorstellung der Stärken-Schwächen-Analyse im Zukunftsforum, der Gruppe, die bereits die Nachhaltigkeitsstrategie erfolgreich auf die Beine gestellt hat. Aber auch darüber hinaus wird es in mehreren Formaten Möglichkeiten für alle Interessierten geben, ihre Sichtweisen einzubringen. Ich wünsche mir sehr, dass diese Möglichkeiten wahrgenommen werden, damit wir eine gute und vor allem mit den Bürgerinnen und Bürgern passende Vision für unsere Stadt entwickeln können."

Federführend im Prozess des Stadtentwicklungskonzepts Neukirchen-Vluyn 2040, kurz „SEK #NV2040", sind die Büros Cima aus Köln und Faltin+Sattler aus Düsseldorf. Sie haben im Stadtentwicklungsausschuss am 9. Juni die politischen Vertreterinnen und Vertreter über ihre Analyse unterrichtet. Erste Schwerpunkte des Konzeptes sind bereits zu erkennen. Die Fachleute sehen beispielsweise Chancen, das vorbildliche Engagement Neukirchen-Vluyns als klimagerechte und nachhaltige Stadt mit erlebbaren Projekten weiter nach vorne zu bringen, Niederberg zum lebendigen „Kreativquartier" zu entwickeln oder das Freizeit- und Naherholungsprofil von Neukirchen-Vluyn als Stadt zwischen Niederrhein und der Metropolregion Rhein-Ruhr zu schärfen.

In den kommenden Wochen werden die Bürgerinnen und Bürger die Gelegenheit haben, sich an mehreren themen- und ortsspezifischen Workshops zu beteiligen. Bereits heute bietet die Website www.nv2040.de Informationen über das Projekt. Die Bürgerinnen und Bürger können dort auch ihre Meinungen zu Stärken und Schwächen sowie Projektideen in einer interaktiven Karte einbringen. Aufgerufen werden kann ab Ende Juni auch eine Umfrage, die die Stadt Neukirchen-Vluyn im Rahmen des Projektes „Land der Flunen" durchführt.

„Das Stadtentwicklungskonzept ist kein reines Fachgutachten, sondern soll gemeinsam mit den Bürgern in einem dialogorientierten Planungsprozess entwickelt werden. Wir freuen uns auf die Rückmeldungen und Ideen der Bürgerinnen und Bürger." sagt Projektleiter Dr. Wolfgang Haensch (Cima). „Erst der Blickwinkel aus Sicht der Bürgerschaft wird Defizite oder auch Gemeinsamkeiten und Chancen aufzeigen", ergänzt Planer Jörg Faltin vom Büro Faltin+Sattler.

Zur Beteiligungsmöglichkeit: www.nv2040.de