Corona-Virus - Informationen zu Öffnungen und Schließungen

 

Grafik COVID-19

 

Unverbindliche Kurzübersicht auf Grundlage der Verordnung zum Schutz vor Neuinfizierungen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 (CoronaSchVO) des Landes Nordrhein-Westfalen ab 2. Juli 2020. Rechtlich bindend ist ausschließlich die o. g. Verordnung.

Handel, Museen und Gastronomie

Erleichterungen gelten ab 15. Juni 2020 auch für die flächenmäßige Zutrittsbegrenzung im Handel. Diese wird von einer Person pro zehn Quadratmeter auf eine Person pro sieben Quadratmeter der Verkaufsfläche des Ladengeschäfts erweitert. Dies gilt auch für die Besucherbegrenzungen in Museen und Ausstellungen sowie in Zoos und Tierparks.

Bars können nach den für die übrige Gastronomie geltenden Maßgaben für Hygiene- und Infektionsschutzstandards ihren Betrieb wieder aufnehmen. Clubs und Diskotheken bleiben weiterhin geschlossen. Auch Prostitutionstätten, Bordellen und ähnlichen Einrichtungen bleibt der Betrieb weiterhin untersagt.

Erholungs- und Freizeiteinrichtungen

Das Grillen ist auf öffentlichen Plätzen oder Anlagen ab 15. Juni wieder möglich.

Floh- und Trödelmärkte können unter Auflagen eines besonderes Hygiene- und Infektionsschutzkonzepts stattfinden. Auch vorübergehende Freizeitparks aus einer Mehrzahl von Schaustellerbetrieben können unter Auflagen eines besonderes Hygiene- und Infektionsschutzkonzepts und in Abstimmung mit den zuständigen Behörden zugelassen werden.

Wellnesseinrichtungen und Saunabetriebe können ihren Betrieb unter Auflagen der Hygiene- und Infektionsschutzstandards wieder aufnehmen. Dasselbe gilt für Erlebnis- und Spaßbäder. Die Nutzungsbegrenzung auf Bahnenschwimmbecken entfällt.

Sport

Die Ausübung von nicht-kontaktfreien Sportarten ist ab Montag auch in geschlossenen Räumen für Gruppen bis zu zehn Personen, Verwandte in gerader Linie oder Angehörige von zwei Haushalten wieder möglich. Im Freien kann Kontaktsport in Gruppen bis zu 30 Personen stattfinden. In beiden Fällen muss eine Rückverfolgbarkeit der Teilnehmer durch Datenerfassung sichergestellt werden.
Auch Wettbewerbe im Breiten- und Freizeitsport sind unter Einhaltung eines Hygiene- und Infektionsschutzkonzepts auch in geschlossenen Räumen und Hallen wieder zulässig.

 

Folgende VORKEHRUNGEN sind grundsätzlich zu treffen:

  • Vorkehrungen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts, zur Vermeidung von Warteschlangen und zur Gewährleistung eines Mindestabstands von 1,5 Metern zwischen Personen.
  • Pro 7 Quadratmeter darf sich nur eine Person im Laden aufhalten, also z. B. bei einer Verkaufsfläche von 70 Quadratmetern 7 Personen oder bei 105 Quadratmetern 15 Personen.
  • Bei anderen Handwerker- und Dienstleistungen, bei denen ein Mindestabstand von 1,5 Metern zum Kunden nicht eingehalten werden kann, sowie bei körperbezogenen Dienstleistungen (z.B. Sonnenstudios) ist neben strikter Beachtung der allgemeinen Hygiene- und Infektionsschutzregeln auf eine möglichst kontaktarme Erbringung zu achten.*
  • Die jeweils aktuell gültigen Hygiene- und Infektionsschutzstandards sind auf der Seite https://www.neukirchen-vluyn.de/de/inhalt/corona-virus-4028913/ unter den weiterführenden Informationen verlinkt.

* Kinder bis zum Schuleintritt sind von der Maskenpflicht beim Friseurbesuch befreit. Sie dürfen von einem Erwachsenen begleitet werden.

 

GESCHLOSSEN bleiben bis auf Weiteres

  • Clubs und Diskotheken
  • Bordellbetriebe

Falls Sie Fragen dazu haben und unsicher sind, ob Ihr Geschäft dazu gehört, scheuen Sie sich nicht, Kontakt zur Wirtschaftsförderung aufzunehmen (Telefon: 391-228). Auf der Seite #handelsinnvoll.de haben wir für alle Unternehmen Neukirchen-Vluyns die Möglichkeit geschaffen, auf die eigenen Angebote wie z. B. Liefer- und Abholdienste, Beratungsleistungen und handwerkliche Tätigkeiten hinzuweisen.

Abstandsgebot gem. § 2 CoronaSchVO (auszugsweise)

Außerhalb der nach § 1 zulässigen Gruppen ist im öffentlichen Raum zu allen anderen Personen grundsätzlich ein Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten, soweit in dieser Verordnung nichts anderes bestimmt ist.

Mund-Nase-Bedeckung

Seit Montag, 27. April 2020, müssen Bürgerinnen und Bürger eine sogenannte "Alltagsmaske" oder einen Schal über Mund und Nase tragen:

  • beim Einkaufen, auch auf Wochenmärkten und beim Abholen von Speisen „außer Haus“,
  • im Kontext von Handwerkerleistungen und Dienstleistungen, also bei Beratungsgesprächen in Räumlichkeiten sowie bei der Ausführung solcher Tätigkeiten,
  • in Arztpraxen und ähnlichen Einrichtungen des Gesundheitswesens
  • im Öffentlichen Personennahverkehr und Ähnlichem wie z. B. Taxis
  • beim Friseurbesuch und Wahrnehmung ähnlicher Dienstleistungen

Kinder vor dem Schuleintritt und Personen, die aus medizinischen Gründen eine solche Bedeckung nicht tragen können, sind von der Pflicht befreit. Dies gilt auch für den Besuch beim Friseur.

Die Einhaltung der Verpflichtung zum Tragen der Mund-Nase-Bedeckung zu kontrollieren obliegt laut Coronaschutzverordnung zunächst in Verkaufsstellen den für die Einrichtung verantwortlichen Personen, ansonsten den Dienstleistern und Handwerkern, Praxisinhabern etc. und den Anbietern der Beförderungsleistungen und ihrem jeweiligen Personal. Die Einhaltung ist ggf. im Rahmen des Hausrechts zu verlangen; erforderlichenfalls ist bei Missachtung der Pflicht der Zutritt oder die Nutzung des Angebots zu verweigern.